Über dieses Blog

unterscheidungskraft.com – der Name ist Programm. Hier gibt’s Marken-Know-How. Juristisches, aber auch betriebswirtschaftliches. Wenn Zeit bleibt, kommt auch gesunder Menschenverstand zum Zug. Im Ganzen soll so ein Eindruck vermittelt werden, was die Befassung mit diesen geschmacks- und geruchslosen Gegenständen doch so würzig macht.

Wer sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht mit Marken befasst, ist häufig überrascht, dass die Juristerei in diesem sowieso schon komplexen Feld nicht nur die sonst übliche eher nachrangige Rolle spielt.

Eine Marke ist eben nicht nur ein essentielles Marketinginstrument; sie kann ihren Wert nur entfalten, wenn sie auch rechtlich Bestand hat, durch konsequente Ahndung von Verstößen verteidigt und gegen verwässernde Neuanmeldungen geschützt wird. Eine Marke ist insoweit ein Destillat – Marketing und Juristerei in hochkonzentrierter Form.

Hier wird künftig in loser Folge darüber berichtet, was es ausmacht, den insbesondere juristischen Teil des Markenwesens beratend abzudecken – vom Sturm in den Agenturgehirnen über die Anmeldung und das brand building zur konsequenten Rechtsdurchsetzung. Der Autor berät zahlreiche namhafte Unternehmen zu diesen Fragen; die Beiträge sollen daher einen Blick in eine Praxis gewähren, die schon wegen der Geschwindigkeit der meisten Abläufe zu den spannendsten Materien der Juristerei gehört.